So bist Du ganz weit vorn!

Junge Menschen mit Bewerbungsmappen / © Picture-Factory - Fotolia.com

Du möchtest Schneidwerkzeugmechaniker/in werden?!
Herzlichen Glückwunsch! Nun gilt es, (D)einen Ausbildungsplatz zu finden und Dich darauf zu bewerben.

 

Frühzeitig bewerben!

Am besten Du wartest mit Deiner Bewerbung nicht erst bis Du Deinen Schulabschluss in der Tasche hast, sondern beginnst schon frühzeitig damit – am besten ein Jahr vorher!

 

Praktika- und Ausbildungsplatzbörse

Screenshot AusbildungsplatzbörseDie erste Adresse auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist unsere Praktika- und Ausbildungsplatzbörse. Hier haben wir alle offene Praktikums- und Ausbildungsplätze unserer Mitgliedsunternehmen ausgeführt.

 

Wenn Du eine tolle Ausschreibung gefunden hast, dann geht es nun an Deine Bewerbung!

 

Du kannst Dich in der Regel schriftlich oder sogar per E-Mail bewerben. Wie genau teilt das jeweilige Unternehmen in der Regel in seiner Ausschreibung mit.

 

Die schriftliche Bewerbung

 

Folgendes gehört in Deine schriftliche Bewerbungsmappe:

 

  • Dein Bewerbungsschreiben

Wenn Du pfiffig bist, finde heraus, wer der Ansprechpartner für die Bewerbung ist. So kannst Du ihn persönlich anreden und vermeidest die unpersönliche Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“...

 

Widme Deinem Bewerbungsschreiben Zeit und lege kurz und knackig dar, warum Du Schneidwerkzeugmechaniker/in werden möchtest und welche Voraussetzungen und Eigenschaften Du mitbringst. Das Anschreiben sollte unbedingt individuell auf den Betrieb zugeschnitten sein und nicht aus der Retorte stammen! Es sollte max. auf ein A4-Blatt passen und in einer gut lesbaren Schrift am Computer erstellt werden. Achte darauf, dass keine Rechtschreibfehler enthalten sind und unterschreibe persönlich am Ende Deines Anschreibens, klassischerweise mit einem blauen Tintenfüller.

 

  • Dein Lebenslauf

Hierin stehen alle Angaben zu Deiner Person, Deiner schulischen Bildung sowie zu Deinen Schulabschlüssen. Wenn Du Mitglied in einem Verein bist oder Du Dich anderweitig engagierst, dann kannst Du dies im Lebenslauf angeben.

 

  • Deine Zeugnisse sowie andere Belege

Beginne mit dem aktuellsten Zeugnis und ordne danach chronologisch alle weiteren Zeugnisse und Belege zeitlich rückwärts ein.

 

Achte grundsätzlich darauf, dass keine Eselsohren und Flecken auf den Kopien und Blättern sind und verwende bitte keine Klarsichthüllen. Die Blätter werden nicht gelocht, sondern nur in die Bewerbungsmappe geklemmt, wobei das Anschreiben nicht in die Mappe gehört, sondern lose oben aufliegt. Die Mappe beginnt innen mit einem Titelblatt, am besten mit einem tollen Foto.

 

  • Dein Foto

Dein Foto gehört auch in Deine Bewerbung und ist ebenso Dein Aushängeschild, dabei geht es nicht um Dein Aussehen, sondern darum, dass Du freundlich und positiv rüberkommst. Lass das Foto am besten von einem Fotografen schießen, der Dir auch Tipps für ein passendes Outfit geben kann.

 

Die Online-Bewerbung

 

Die Inhalte und Anforderungen sind theoretisch die gleichen wie bei einer schriftlichen Bewerbung, dennoch gibt es ein paar Unterschiede.

 

  • Absendeadresse

Wenn Du Deine E-Mail-Adresse angibst, achte darauf, dass Du keine Fantasienamen nimmst, die sind zwar cool, aber unseriös. Am besten Du richtest Dir eine E-Mail-Adresse mit Deinem Namen ein, gängig ist Folgendes: Vorname.Nachname@provider.de

 

  • Betreffzeile

Schreibe in die Betreffzeile „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Schneidwerkzeugmechaniker/in“ und nicht nur „Bewerbung“. Einige Betriebe bieten ggf. verschiedene Ausbildungsrichtungen, da ist es für den Personalverantwortlichen leichter zu unterscheiden.

 

  • Dein Anschreiben

Am besten Du kopierst Dein Anschreiben direkt in die E-Mail und sendest es zusätzlich im Anhang als PDF-Datei mit.

 

  • Anhänge

In die Anhänge gehören: Dein Anschreiben, Dein Lebenslauf und die Scans von Zeugnissen und Belegen. Achte hier auf eine gute Lesbarkeit und darauf, keine zu großen Dateien zu versenden (Gesamtgröße max. 3 MB). Als Dateiformat für die Anhänge verwendest Du am besten das PDF-Format, das kann in der Regel jeder lesen.

 

Dein Vorstellungsgespräch

 

Herzlichen Glückwunsch. Du hast die erste Hürde genommen und Du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen! Jetzt geht es wirklich ans Eingemachte und Du triffst erstmalig auf einige Betriebsvertreter, deren Neugier mit Sicherheit so groß ist wie Deine eigene. Hab daher keine Angst, meist geht so ein Gespräch mit ganz alltäglichen Fragen los, um die Aufregung zu legen und eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Schalte unbedingt Dein Handy aus, nicht dass es in einem solchen Gespräch pingt oder gar klingelt.

 

Bereite Dich darauf vor, kurz über Dich zu berichten. Wie war Dein schulischer Werdegang, hast Du bereits praktische Einblicke oder besondere Interessen, die Deine Berufswahl beeinflusst haben.

 

Fragen, wie „Was hat Sie für den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers“ bewogen oder „Welche Voraussetzung bringen Sie für einen Schneidwerkzeugmechaniker mit?“ könnten Dir tatsächlich gestellt werden, aber darauf kannst Du Dich super vorbereiten.

 

Im weiteren gehen die Personalverantwortlichen meist in die Tiefe, schließlich wollen Sie prüfen, ob wirklich ein Schneidwerkzeugmechaniker in Dir steckt. Hier kannst Du mit Wissen über die Ausbildung punkten. Diese Infos findest Du auf diesen Webseiten.

 

Du kannst gern auch eigene Fragen an den Betrieb stellen, das zeigt Dein Interesse. Was die Frage nach Deiner Ausbildungsvergütung angeht, so gehe etwas vorsichtiger damit um. Warte mit dem Thema bis es vom Betrieb angesprochen wird. Besser Du fragst nach dem genauen Ausbildungsablauf oder Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Das Ende des Vorstellungsgespräches wird meist vom Betriebsvertreter eingeläutet. Hier hast Du nochmal die Gelegenheit, Dich für die Einladung zu bedanken und Dich mit einem Händedruck freundlich zu verabschieden.