Kurz und Knapp

Schneidwerkzeugmechaniker ist einer der schärfsten Berufe überhaupt. Hier erfährst Du kurz und knapp, was diesen besonderen Beruf ausmacht.

 

Scharfe Werkzeuge

Das Schärfste an dem Beruf sind die scharfen Messer, Scheren und Werkzeuge. Sie werden für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke benötigt, z. B. für die Bearbeitung von Holz, Kunststoffen oder Metall und für die Lebensmittelindustrie. Es gibt fast keinen produzierenden Wirtschaftszweig, der ohne Schneidwerkzeuge auskommt. Das macht den Beruf so interessant und abwechslungsreich. Nur mit hochwertigen und scharfen Schneidwerkzeugen lässt sich professionell arbeiten. Für die Fertigung und Wartung der "messerscharfen" Arbeitsgeräte sind Schneidwerkzeugmechaniker/innen zuständig.

 

Es gibt zwei Berufsschwerpunkte:

 

Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik

Hierbei fertigst und reparierst Du vorwiegend manuelle Schneidwerkzeuge, wie Messer und Scheren für Gewerbe, Haushalt, Medizin und Forschung.

Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik

Hierbei bearbeitest Du meist maschinelle Schneidwerkzeuge wie Sägeblätter, Fräser oder Scherenmesser. Dabei wendest Du unterschiedliche Metallbearbeitungstechniken an, z.B. Schleifen und Polieren per Hand, aber auch maschinelle Schleifverfahren wie Plan-, Rund- und Formschleifen.

 

Zur Steuerung von Werkzeugmaschinen erstellst oder optimierst Du ggf. CNC-Programme. Das ist wie mit Deiner Playstation, nur in echt. Zudem reparierst und wartest Du die Maschinen und Geräte, in denen die gefertigten Schneidwerkzeuge zum Einsatz kommen.